Ohrkerzen Behandlung

- Indianische Entspannungszeremonie

Die Ohrkerze hat eine ganzheitliche positive Wirkung auf den gesamten Körper, weil in der
Ohrmuschel der Mensch mit all seinen Organen abgebildet ist, wie ein Embryo im Mutterleib.

Seit Alters her ist die Ohrkerze als Naturmittel bekannt.

Geschichtliche Wurzeln finden wir bei den Steppenvölkern im asiatischen Raum  und bei
den Indianern Nord- und Südamerikas.

Alte Felsmalereien zeigen die Verwendung von Ohrkerzen bei Einweihungs–Ritualen und Medizin-
Zeremonien. Durch die Hopis, dem ältesten Pueblo-Stamm gelang diese Methode mit
professionellem Engagement von Martin Gashweseoma wieder nach Europa.

Wissenschaftlich betrachtet, haben wir es mit einer 3-fachen physikalischen Anwendung zu tun. Die
Ohrkerzen wirken rein physikalische. Ein leichter Unterdruck (Kamineffekt) und die durch Bewegung
der Flamme hervorgerufenen Luft in den Ohrkerzen wirken wie eine sanfte Trommelmassage.

Diese führt zu einem Gefühl angenehmer Wärme und einem als „befreiend“ empfundenen
Druckausgleich im Ohr, Stirn- und Nebenhöhlenbereich.

Dieser physikalische Reiz wirkt auf das Trommelfell, den Mittelohrbereich, sowie die Eustachische
Röhre und dadurch auf das Kammersystem ein.

Milde Wärme und wechselnde Druckverhältnisse fördern die Entschlackung und eine bessere
Durchblutung. Durch die antiseptische Wirkung des Rauches von Salbei, Kamille und Johanniskraut werden die
in der  Nasen-Rachenhöhle angesiedelten Krankheitserreger mit der Zeit geschwächt. Die Ohrkerze
aktiviert und stärkt das Immunsystem, sie fördert die Unterstützung der Seibstheilungskräfte und
bewirkt eine tiefe Entspannung für Körper, Geist und Seele. Die Ohrkerze hat über den
Parasympathikus auch immer einen entspannenden Einfluss auf Herz und Atmung und regt die
Bauchorgane an.

Diese Reize wirken außerdem auf die Akupunkturpunkte des äußeren Gehörgangs.